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Für eine nachhaltige Zukunft - SeL: Grüne Energie für Südtirol

Südtirol eignet sich aufgrund der zentralen Lage in den Alpen und der gebirgigen Landschaft besonders gut für die Nutzung der Wasserkraft zur Energieerzeugung. Mehr als 90 Prozent des Stromverbrauchs im Land werden durch heimische Wasserkraft abgedeckt. Produziert wird die elektrische Energie in den mehr als 900 Kraftwerken in ganz Südtirol. 37 Wasserkraftwerke davon betreibt die SEL Gruppe, die damit eine nachhaltige Energieversorgung garantiert. Alle Kraftwerke der SEL sind zertifiziert und produzieren nachweislich „grünen“ Strom, das bedeutet erneuerbare, umweltfreundliche Energie, bei deren Herstellung kein CO2 entsteht. Das ist ganz im Sinne der Ziele, die sich das Land Südtirol mit der „Klimastrategie 2050“ gesetzt hat. In diesem Konzept ist der Weg Südtirols hin zum „KlimaLand“ aufgezeigt, und dafür müssen die CO2-Emissionen gesenkt und der Energiebedarf aus sauberen, sicheren und nach Möglichkeit aus lokalen Quellen gedeckt werden. Als Landesenergiegesellschaft will die SEL zur Umsetzung dieses Plans beitragen und baut dafür unter anderem die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern sowie die effiziente und sichere Wärmeversorgung durch Fernwärme aus und setzt Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Mobilität, etwa mit dem Projekt SEL Mobility. Neben der Produktion ist die Unternehmensgruppe auch in den Bereichen Verteilung und Verkauf von Energie tätig und mit den fünf Fernheizwerken im Bereich der Energieservices. Die SEL ist somit mittlerweile zu einem bedeutenden Energieversorger Südtirols geworden und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und sicheren Energieversorgung im Land.

SEL


Wasserkraft und ihr Beitrag zur Umwelt

Mit der Übernahme der Konzessionen der Großwasserkraftwerke in Südtirol durch die SEL-Tochtergesellschaften SE Hydropower, SF Energy und Hydros, wurden auch die zuvor ausgearbeiteten Umweltpläne gültig. Darin sind die finanziellen Mittel festgelegt, die der Konzessionär bis Ende der Konzessionsdauer für Umweltmaßnahmen in den Standort- und Ufergemeinden, in denen sich die Wasserkraftwerke befinden, zur Verfügung stellt. Diese Umweltgelder werden gleichmäßig auf die Dauer der Konzessionen aufgeteilt und im Rahmen von Dreijahresplänen vergeben. Sie kommen Maßnahmen zur Verbesserung und zum Erhalt von Umwelt und Landschaft zugute. Insgesamt wird die SEL Gruppe für die gesamte Konzessiondauer mehr als 400 Millionen Euro an Umweltgeldern bereitstellen.

Umweltgelder
Rund 34 Millionen Euro haben SE Hydropower und Hydros für die erste Dreijahresperiode 20112013 ausbezahlt. 22,8 Millionen Euro gingen an 25 Ufer- und Standortgemeinden, die damit zahlreiche Maßnahmen, von der Sanierung von Trinkwasserleitungen über die Instandsetzung von Wanderwegen bis zur energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden, umsetzen. Rund 11 Millionen Euro zahlten die beiden Betreibergesellschaften direkt an das Land Südtirol, das damit wichtige Umweltmaßnahmen für den Gewässerlebensraum, wie die Renaturierung der Gewässer und Feuchtbiotope bis hin zu Wasserschutzbauten in Verbindung mit der ökologischen Verbesserung der Gewässer, realisiert.

SEL


Für die Umweltpläne 2014-2016 stehen vonseiten der Betreibergesellschaft SE Hydropower insgesamt 32,7 Millionen Euro zur Verfügung; Rund 21,8 Millionen Euro werden an die Ufergemeinden, weitere rund 10,9 Millionen Euro an die Provinz Bozen ausbezahlt. Die Maßnahmen, die damit ungesetzt werden, wurden von den Kraftwerksbeiräten, bestehend aus Mitgliedern der betroffenen Gemeinden, der autonomen Provinz Bozen und des Konzessionsinhabers, bewertet und von der Landesregierung genehmigt. Mit den Geldern finanzieren das Land und die Gemeinden in den kommenden Jahren mehr als 200 Maßnahmen zur Verbesserung von Landschaft und Umwelt.

Informationen:

SEL AG
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