Südtiroler Umweltportal
www.ekos.bz.it
BACK

Die Herausforderung der Zukunft: Stromerzeugnis und Umweltschutz

Bereits seit Jahren setzt sich die Europäische Union den Kampf gegen die globale Erwärmung zum Ziel und setzt auf erneuerbare Energiequellen. Die Bemühungen, den CO2-Ausstoß durch den Einsatz erneuerbarer Energien zu verringern, wird von EU und Mitgliedsstaaten im Rahmen der neuen europäischen Entwicklungsstrategie „Europa 2020“ bekräftigt.
Im Kampf gegen die Klimaänderungen spielen Investitionen in erneuerbare Energiequellen eine besondere Rolle; gleichzeitig sollen dadurch die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden. In diesem Rahmen hat der Europäische Sozialfonds in Südtirol in den letzten zwei Jahren ein Kompetenzzentrum im Bereich Fotovoltaikanlagen mitfinanziert. Das Projekt „Regionale Netzwerke und innovative Energien“ ist vom Südtiroler Bauernbund in Zusammenarbeit mit TIS, Eurac und Landesverband der Handwerker ins Leben gerufen worden und verfolgt das Ziel, die Fotovoltaiktechnologie zu fördern, vor allem im landwirtschaftlichen Bereich. In verschiedenen Seminaren konnten so 1.200 Menschen erreicht werden; 350 Interessierte wurden zudem persönlich beraten. In einer Auflage von 3.000 Stück wurde außerdem ein Handbuch erstellt, in dem erklärt wird, wie eine Fotovoltaikanlage erfolgreich realisiert werden kann. Außerdem wurde für das Internet ein eigenes Programm entwickelt, mit dem Interessierte die wirtschaftlichen Vorteile einer Fotovoltaikanlage errechnen können. Die Initiative konnte maßgeblich das Interesse der Bevölkerung für Solarenergie wecken: heute gibt es in unserem Land über 35.000 m2 Fotovoltaikanlagen.

ESF
 
Die Abteilung Europa Angelegenheiten mit Sitz in Bozen ist die Anlaufstelle für europäische Belange auf Ebene des Landes Südtirol. Der „Info Point Europa“ - einziges Informationszentrum dieser Art in Südtirol, gewährt allen interessierten Bürgern Einsicht in offizielle EU-Dokumente und verschiedene Datenbanken, stellt Publikationen zu EU-Themen sowie didaktisches Material zur Verfügung. Kontakte mit EU-Institutionen und anderen Einrichtungen in Brüssel werden über ein eigenes Außenamt in Brüssel hergestellt. Einen weiteren wichtigen Aufgabenbereich der Abteilung stellt die Koordinierung bzw. Umsetzung der Strukturfondsprogramme im Rahmen der EU-Regionalpolitik dar. Die beiden Strukturfonds, der Europäische Sozialfonds (ESF) und der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) fördern den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt: der ESF trägt vor allem zur Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen bei während der EFRE zur Reduzierung der Entwicklungsunterschiede in den Regionen Europas beiträgt, wobei dem Umweltschutz als Querschnittsfunktion zentrale Bedeutung zukommt. Im Folgenden werden zwei erfolgreiche Projektbeispiele aus beiden Förderinstrumenten vorgestellt.

Abteilung Europa-Angelegenheiten
Gerbergasse 69, 39100 Bozen
www.provinz.bz.it/europa - europa@provinz.bz.it
Die Herausforderung der Zukunft: Stromerzeugnis und Umweltschutz
Foto: PV-Energy